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14. August 2018 – FILM: Sennetuntschi

DI, 20.15 Uhr

Ein­tritt frei, Kol­lek­te
Thea­ter­beiz offen ab 18 Uhr

Michael Steiners skandalträchtige Verfilmung der bekannten Alpensage. In einem Bergdorf taucht eine verstörte junge Frau auf und wird von der Dorfgemeinschaft vertrieben.

In einem Berg­dorf taucht wie aus dem Nichts eine ver­stör­te jun­ge Frau (Roxa­ne Mes­qui­da) auf. Der Dorf­po­li­zist Reusch (Nicho­las Ofc­z­a­rek) nimmt sich der Frem­den an und ver­sucht her­aus­zu­fin­den, wer die stum­me Frau ist. Doch die Dorf­ge­mein­schaft ahnt Böses und ver­stösst die unheim­li­che Erschei­nung, die dar­auf­hin in die Ber­ge flieht. Dort erscheint sie den drei ein­sa­men Sen­nen Mar­tin (Car­los Leal), Erwin (Andrea Zogg) und Albert (Joel Bas­man) als leben­dig gewor­de­ne Hir­ten­pup­pe, als «Sen­nent­unt­schi». Im Rausch ver­ge­hen sich die drei auf bru­ta­le Wei­se an der Unbe­kann­ten. Die gott­lo­se Tat hat für die Sen­nen tra­gi­sche und grau­si­ge Kon­se­quen­zen.

Micha­el Stei­ners Ver­fil­mung der berühm­ten Alpen­sa­ge ist der wohl meist­dis­ku­tier­te Schwei­zer Film der ver­gan­ge­nen Jah­re. Mit «Sen­nent­unt­schi» hat Stei­ner zum drit­ten Mal in Fol­ge — nach «Mein Name ist Eugen» (2005) und «Groun­ding» (2006) — einen Kino­hit gelan­det und gehört damit zu den erfolg­reichs­ten Schwei­zer Regis­seu­ren.

2.8. – 1.9.2018