Startseite •

Zum Stück •

Theaterensemble •

Schweizer Tournee •

Spielort Schaffhausen •

Tickets Schaffhausen •

Inserate / Sponsoring •

Druckmedien •

Gönnerverein •

Vereinsstatuten •

Kontakt •

Gästebuch •

Photos •

Pressearchiv •

Hauptseite •

9. SHpektakel
Die grosse Wut des Philipp Hotz
von Max Frisch

Eigentlich ist es dieses Jahr eher ein SHpektakel(CH)en, denn ein SHpektakel geworden. „Nur“ - SHpektakel(CH)en, weil wir nicht wie sonst am Kraftwerk Schaffhausen gastieren, sondern das Stück im Kulturklub Haberhaus herauskommt, weil wir mit einem eher kleinen Ensemble auftreten und ein eher kleineres Stück eines grossartigen Schweizer Autors aufführen, welcher Stücke wie: Graf Oederland, Andorra, Don Juan und die Liebe zur Geometrie oder Biedermann und die Brandstifter geschaffen hat - um nur einige wenige zu nennen. Trotzdem ist es eine grossartige Produktion geworden und aus dem (CH)en wurde eine (CH)-Tournee, die uns anschliessend an die Premiere und die Aufführungen im Haberhaus Schaffhausen – nach Bern, Zug, Brig, Biel, Neuenburg und Illnau-Effretikon führt. Ich versichere Ihnen aber, dass wir wie gewohnt SHpektakulär gearbeitet haben und so SHpektakulär wie immer für Sie spielen werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen wahrlich SHpektakulären Theaterabend.   Damir Žižek

DANKESCHÖN
Dass wir das Budget 09 nicht noch SHpektakulärer zusammenstreichen mussten, verdanken wir vor allem: (Klicken Sie bitte auf die Logos!)

Die grosse Wut des Philipp Hotz wurde am 29. März 1958, zusammen mit Biedermann und die Brandstifter am Schauspielhaus Zürich, unter der Regie von Oskar Wälterlin uraufgeführt. Unter dem Namen "Biedermann und Hotz", wurde das Stück dann auch die nächsten Jahre ausschliesslich im "Doppelpack" aufgeführt. Und obwohl die Premieren- kritik partout beiden Stücken grosses Lob bescherte, machte das erstere in der Folge mehr Furore und das andere weniger, was ein Grund mehr ist, Ihnen das zweite in alter Frische neu zu präsentieren
Philipp Hotz hat sich nach einem Streit mit seiner Frau dazu durch- gerungen, sich scheiden zu lassen. Als seine Frau das Scheidungs- begehren zurückzieht, zerlegt er den gemeinsamen Hausstand und macht sich auf den Weg zur Fremdenlegion. Die Verwendung des boulevardesken Plots ist es, die Max Frisch sein Stück einen Schwank nennen lässt. Doch natürlich geht es Frisch um mehr. Er lässt Hotz aus den eingefahrenen Gleisen seines Lebens ausbrechen, das Neue suchen, das Gefährliche, das Abenteuer, das Leben. Philipp Hotz fehlt aber die Kraft der Neugierde und so bleibt ihm als Triebfeder allein die Wut. "Nur nicht die Wut verlieren" ermahnt er sich selbst, - und wir ahnen es schon: Nicht die grosse Wut ist es die ihn antreibt, sondern nur der kleine Trotz. Das Unternehmen Selbstbefreiung scheitert. Hotz kehrt zurück und nimmt sein gewohntes Leben wieder auf. Kleine Fluchten, - wir alle kennen das.

CAST
• Bernd Rumpf - als Philipp Hotz, Schriftsteller
• Roswitha Dost - als Dorli, die Frau von Philipp Hotz
• Sascha von Zambelly - als Wilfrid, Dorlis Liebhaber, Freund des Hauses
• Suzanne Duntsch - als Clarissa, Wilfrids Frau & Dorlis Freundin
• Henry Brückel - als stellvertretender Dienstmann
• Nicole Knuth - als telegene Jumpfer auf der Leinwand zu sehen
.
• Damir Žižek - Intendant / Regisseur

Ton-, Video- & Musikbearbeitung: Rolf Riedweg
Lichtprogramme: David Hundsdorff
Tourmanagement: Rosi Dost
Bühnenbau: Marcel Nepfer
Tourtechnik: Martin Sulzer
Grafik & Webdesign: Enrique Sar
SHpektakel Produktionsadministration: Anita Sulzer

Copyright © SHpektakel
grafikdesign & webdesign enriQue sar www.sart13.ch
Rechte Suhrkamp Verlag

Copyright © SHpektakel  /  grafikdesign & webdesign sart13.ch

ERNST GÖHNER STIFTUNG Jakob und Emma Windler Stiftung KulturRaum Schaffhausen KulturStadtBern Schweizerische Interpretenstiftung Fondation OERTLI Stiftung SHpektakelGönnerverein